Der Sud des Lebens
Öchchchchch.... röchelte die Kaffeemaschine, und stieß Dampf aus den aus den stählernen Eingeweiden. Pfffffffft....
Abadi goß in die Espressotasse ein und stellte sie Herrn Sauerbrey vor die Nase.
Herr Sauerbrey suchte, auf dem Hocker hin und her rutschend, nach einer bequemeren Position, die er jedoch nicht fand.
Vor ihm stand das Tässchen mit dem dampfenden Gebräu. Er trank einen Schluck und verzog das Gesicht. Der Kaffee war so bitter, wie das Leben, das er lebte.
Er griff nach dem Zuckerstreuer. Er drehte diesen einige Male über die Achse der rechten Hand und liess die weissen Körnchen in die Tasse rieseln.
"Wenn man sich das Leben so leicht versüßen könnte wie Kaffee!"
Er steckte den Löffel in die Tasse. Dieser blieb in der Mitte der Tasse stehen. Ganz gemächlich sank er gemäß dem Tempo an den Rand der Tasse, indem sich der Zucker aufzulösen schien. Klack!
Herr Sauerbrey rührte um.
"Weisst Du, den Kaffee, den ich zu Hause trinke, der kommt aus einem Anbau, für den die Bauern einen fairen Preis bekommen. Nicht so wie bei den großen Handelsketten! Denk nicht, deswegen würde er nicht bitter schmecken! Es gibt natürlich besseren Kaffee!"
"Dieser hier schmeckt gut.", fügte er schnell hinzu.
"Is aus Bolivien, Bio-Anbau!"
"Der Kaffee ist wie das Leben..", sagte Sauerbrey, "dem ist es egal, wo er wächst, wer ihn erntet, wer ihn röstet und letztendlich erst recht, wer ihn trinkt!
Dem Leben ist das egal, wer es sät! Sieh dich um! Überall Leben! Kleinstes Getier, Pflanzen, Mikroorganismen, Bakterien und so ein Gefritzel! Dann wir Menschen und Tiere, also Makroorgansimen undsoweiter....
Was ich damit sagen will ist, dem Leben ist es nicht nur egal, wer es sät, sondern auch wo! Das Leben,..das Leben will nur gelebt werden!" Zur Bestätigung machte Herr Sauerbrey eine öffnende Handbewegung links über seinem Kopf.
"Aber was nicht egal ist -und da geht's dem Leben wie dem Kaffee -die Röstung ist entscheidend, wie er aufgebrüht wird und auch, ob er heiß oder kalt getrunken wird!", sagte Abadi.
Sauerbrey sah auf.
"Noch einen! Diesmal den Äthiopischen, bitte!" Abadi nickte, wischte mit einem Lappen die Krümel von der Theke und nahm die leere Tasse hoch: "Eine gute Wahl. Äthiopien ist die Wiege der Menschheit! Dieser Kaffee wird Ihnen schmecken! Sie brauchen keinen Zucker!"
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Zur Vermeidung mieser Laune, bitte folgenden Beitrag nicht lesen: Der Sud und der Prütt
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Abadi goß in die Espressotasse ein und stellte sie Herrn Sauerbrey vor die Nase.
Herr Sauerbrey suchte, auf dem Hocker hin und her rutschend, nach einer bequemeren Position, die er jedoch nicht fand.
Vor ihm stand das Tässchen mit dem dampfenden Gebräu. Er trank einen Schluck und verzog das Gesicht. Der Kaffee war so bitter, wie das Leben, das er lebte.
Er griff nach dem Zuckerstreuer. Er drehte diesen einige Male über die Achse der rechten Hand und liess die weissen Körnchen in die Tasse rieseln.
"Wenn man sich das Leben so leicht versüßen könnte wie Kaffee!"
Er steckte den Löffel in die Tasse. Dieser blieb in der Mitte der Tasse stehen. Ganz gemächlich sank er gemäß dem Tempo an den Rand der Tasse, indem sich der Zucker aufzulösen schien. Klack!
Herr Sauerbrey rührte um.
"Weisst Du, den Kaffee, den ich zu Hause trinke, der kommt aus einem Anbau, für den die Bauern einen fairen Preis bekommen. Nicht so wie bei den großen Handelsketten! Denk nicht, deswegen würde er nicht bitter schmecken! Es gibt natürlich besseren Kaffee!"
"Dieser hier schmeckt gut.", fügte er schnell hinzu.
"Is aus Bolivien, Bio-Anbau!"
"Der Kaffee ist wie das Leben..", sagte Sauerbrey, "dem ist es egal, wo er wächst, wer ihn erntet, wer ihn röstet und letztendlich erst recht, wer ihn trinkt!
Dem Leben ist das egal, wer es sät! Sieh dich um! Überall Leben! Kleinstes Getier, Pflanzen, Mikroorganismen, Bakterien und so ein Gefritzel! Dann wir Menschen und Tiere, also Makroorgansimen undsoweiter....
Was ich damit sagen will ist, dem Leben ist es nicht nur egal, wer es sät, sondern auch wo! Das Leben,..das Leben will nur gelebt werden!" Zur Bestätigung machte Herr Sauerbrey eine öffnende Handbewegung links über seinem Kopf.
"Aber was nicht egal ist -und da geht's dem Leben wie dem Kaffee -die Röstung ist entscheidend, wie er aufgebrüht wird und auch, ob er heiß oder kalt getrunken wird!", sagte Abadi.
Sauerbrey sah auf.
"Noch einen! Diesmal den Äthiopischen, bitte!" Abadi nickte, wischte mit einem Lappen die Krümel von der Theke und nahm die leere Tasse hoch: "Eine gute Wahl. Äthiopien ist die Wiege der Menschheit! Dieser Kaffee wird Ihnen schmecken! Sie brauchen keinen Zucker!"
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albanoundrominapower - 4. Jul, 17:26
Schöner Text!
Danke!
[Kann bei Dir nicht kommentieren. Werd mir aber mal Zeit zum Lesen nehmen..]